Sport

Sonnenschein für die Osterläufer in Paderborn

68. Paderborner Osterlauf


Der älteste Stadtlauf Deutschlands in Paderborn (Quelle: heldmann-images)
Start der Eliteläufer über 10 km
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GDN - Traditionell am Ostersamstag findet der älteste Stadtlauf Deutschlands, der Paderborner Osterlauf, statt. Waren es bei der ersten Auflage vor 68 Jahren noch 147 Läufer am Start, so sind es inzwischen mehr als Zehntausend, die dort laufen, skaten oder walken.
Anna Hahner war von der Atmosphäre begeistert
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Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel waren in diesem Jahr Wegbegleiter der Osterläufer. Mit insgesamt 10.520 Läufern wurde die Osterlaufgeschichte neu geschrieben. Dies verdeutlicht einmal mehr die Erfolgsgeschichte des Paderborner Osterlauf mit der einmaligen Mischung aus Spitzen- und Breitensport. Denn neben vielen Breitensportler gehen auch einige Spitzenathleten in der ostwestfälischen Stadt auf der Strecke. Eine davon war die Gewinnerin des Wien Marathons 2014 vor einer Woche, Anna Hahner. Sie zeigte sich von der Atmosphäre des Paderborner Osterlauf begeistert: "So eine Stimmung habe ich sonst nur bei großen Marathonveranstaltungen erlebt!"
Violah Jepchumbah (KEN)
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Zwar wurde sie im Zehn-Kilometerlauf “nur“ Neunte, doch eine Woche nach ihrer enormen Leistung in der österreichischen Hauptstadt, wo sie das Rennen nach 42 Kilometern im Sprint für sich entscheiden konnte, war dies im starken Feld der Frauen eine hervorragende Leistung. Die ersten Plätze machten ohnehin die afrikanischen Läuferinnen unter sich aus. Violah Jepchumbah (KEN), Zewdnesh Ayele Belacchew (ETH) und Lucy Macharia (KEN) liefen auf das Podium. Beste Deutsche und Europäerin wurde auf einem herausragenden fünften Gesamtrang die Frankfurterin Katharina Heinig. Bei den Männern finden sich auf den ersten fünf Plätzen ausschließlich kenianische Sportler wieder. Den Sieg holte Frederick Ngeny vor Gilbert Kipkosgei und Abraham Kipyatich. Bester Deutscher wurde in diesem Lauf Jens Nerkamp aus Kassel, der erst kürzlich bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften das Podest als Vierter um zwei Sekunden verpasst hatte. Bester Nicht-Afrikaner wurde der Moldawier Roman Prodius als Neunter.
Frederick Ngeny
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Jens Nerkamp vor Julian Flügel
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Katharina Heinig
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Sieger Fenathun Hunegnaw
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Auch im Halbmarathon kamen die Podestläufer aus Afrika. Fenathun Hunegnaw aus Äthiopien gewann bei den Männern, den Sieg bei den Frauen holte seine Landsfrau Letebrhan Hayl Gebreslasea. Die weiteren Plätze belegten dann wieder kenianische Sportler: Isaac Langat und Evans Kipkoir Taiget bei den Männern sowie Leonidah Mosop und Beatrice Mutai bei den Frauen. Sven Serke wurde als Siebenter bester Deutscher. Bei den Frauen holte sich die Hamburgerin Manuela Sporleder als Zehnte den Ehrentitel der besten Nicht-Afrikanerin.
Philipp Förster
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Auch für die Inlineskater lief alles rund, parallel zu dem Inliner Halbmarathon fand dieses Jahr die Landesmeisterschaft über diese Distanz statt. Die Rollen vorne hatte in dieser Wertung Markus Pape vom LC Solbad Ravensberg in einer Zeit von 0:37:11, der bis dahin den Osterlauf bereits zehn Mal gewinnen konnte. Der Gesamtsieg ging 2014 an Philipp Förster vom Team SebaMed Powerslide vor seinen Teamkollegen Michael Puderbach und Etienne Ramali. Claudia Maria Hennecken aus Köln konnte beide Wertungen bei den Damen für sich entscheiden - Gesamtsieg und Landesmeisterschaft. Hinter ihr landeten Karolina Kierzkowski und Verena Papenfuß, beide ebenfalls aus Köln, auf den Rängen 2 und 3. Beste heimische Skaterin war Viktoria Hartmann als Zehnte.
Claudia Maria Henneken
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Siegespodest der Männer (Inlineskaten)
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Zielsprint zwischen Kierzkowski und Papenfuß
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Start der Breitensportler
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Immer spektakulär: Die Spitzkehre
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Es gab zum Glück nur wenig Stürze
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